events — 15.03.2018 ★

Class Act: Bach ganz anders

Class Act: Bach ganz anders.

Donnerstag, 15. März 2018, 19 Uhr
ZKO-Haus, Seefeldstrasse 305, 8008 Zürich

Marimbafon, Vibrafon, Klavier und die Musik von Bach? Die ungewöhnliche Besetzung verleiht den Stücken des Grossmeisters eine jazzige, gar poppige Note. Tobias Forster hat die Werke von Bach umgeschrieben, das Resultat ist etwas Einmaliges. Erlebe es selbst!

Mit:  Benjamin Forster (Marimbafon), Klaus Schwärzler (Vibrafon), Tobias Forster (Klavier)

Zwei Konzerte

  • 19 Uhr, Hauptkonzert:
    Tickets für Einzelpersonen via Billett-Kasse des ZKO, tickets@zko.ch oder Tel. 0848 848 844 (Mo–Fr 11–17 Uhr)
    Musikinteressierte unter 30 Jahren: CHF 10.–, ansonsten CHF 50.–

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events — 08.12.2016 ★

Class Act: Panamericana

Class Act: Panamericana

Donnerstag, 08. Dezember 2016, 19 Uhr
ZKO-Haus, Seefeldstrasse 205, 8008 Zürich

Die Panamericana, ein System aus Schnellstrassen, verbindet Nord- und Südamerika. Dies sind auch die Hauptpfeiler unseres Konzertprogramms:
Der Start des Konzertabends erfolgt in Argentinien mit dem gefeierten Komponisten Astor Piazzolla. Seine Leidenschaft galt in erster Linie der Tango-Musik, die er unerreicht mit Klassik und Jazz verband. Anschliessend erklingt das vielseitige Virtuosenwerk von Pablo de Sarasate – denn auch bei Faust gehören die Themen von Leidenschaft und Versuchung zu den Leitmotiven. In Arturo Márquez «Danzón Nr. 2» spielt das Orchester mexikanische Volksmusik im klassischen Orchestergewand. Schostakowitschs Walzer gehört wohl zu den bekanntesten Orchesterwerken überhaupt und seine Melodie ging um die ganze Welt. Bernsteins «West Side Story» thematisiert die Verbindung zwischen Nord- und Südamerika. Der krönende Abschluss bildet Gershwins «Rhapsody in blue» in einer selten gespielten «Jazz-Band-Version».

Mehrmals pro Jahr zeichnet sich das Zentralschweizer Jugendsinfonie­orchester (ZJSO) mit innovativen Konzertformaten aus. Der Schwerpunkt liegt im Bereich Klassik, das Publikum wird immer wieder mit Crossover-Programmen überrascht. So spielen das ZJSO und seine Solisten neben Beethoven auch Hip-Hop oder eine Komposition für DJ und Orchester.

Mit:  Joseph Sieber (musikalische Leitung), Noëlle Grüebler (Violine), Mischa Cheung (Klavier). Moderation: Tanya König

Zwei Konzerte

  • 15 Uhr, nur für Schulen:
    Eine limitierte Anzahl von Tickets für Schulklassen ist gratis verfügbar. Anmeldung via www.class-act.ch
  • 19 Uhr, Hauptkonzert:
    Tickets für Einzelpersonen via Billett-Kasse des ZKO, billettkasse@zko.ch oder Tel. 0848 848 844 (Mo–Fr 11–17 Uhr)
    Musikinteressierte unter 30 Jahren: CHF 10.–, ansonsten CHF 50.–

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events — 10.11.2014 ★

Spark – die klassische Band

Spark – die klassische Band.

Montag, 10. November 2014, 19 Uhr
ZKO-Haus, Seefeldstrasse 205, 8008 Zürich

Erneut organisieren der Verein Youth and Classic und der Rotary Club Zürich Bellerive ein einzigartiges Konzerterlebnis für Jugendliche:

Spark bringt die aufregendsten Klänge aus New York, London, Amsterdam und Berlin auf die Bühne. Träume und Trends, klassische Beats, Fusion-Sounds, Neon-Trance und Minimal-Grooves verschmelzen. Barockmusik und europäische Volkslieder werden in rockigem und poppigem Stil gespielt.

Diesen Spagat wagen Spark – die klassische Band – am 10. November 2014 im Haus des Zürcher Kammerorchesters. Die Band zeichnet sich aus durch die musikalische Vielfalt, die mal komplex, mal einfach daherkommt. Immer temperamentvoll unkompliziert.

Tickets – gratis für Schulklassen

Um den Zugang zur neuen und alten Musik-Welt zu erleichtern, wollen die Organisatoren, Youth and Classic und der Rotary Club Zürich Bellerive, Schulklassen kostenlos zum Konzert einladen.

Musikinteressierte unter 30 Jahren bezahlen einen reduzierten Preis von CHF 10; Musikinteressierte jeglichen Alters CHF 50. Weitere Informationen finden Sie auf der Website www.spark-zko.ch.

Ticketverkauf:
ZKO-Billettkasse, Tel. 0848 84 88 44, billettkasse@zko.ch www.spark-zko.ch

Organisation des Konzerts:
Youth & Classic und Rotary Club Zürich-Bellerive

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events — 19.05.2013 ★

Familienkonzert: «Die Hexe und der Maestro»

Pfingstsonntag, 19. Mai 2013, 15.30 Uhr
Tonhalle, grosser Saal

Schweizer Uraufführung:
Musikkollegium Winterthur
Howard Griffiths  —  Dirigent & Moderation
Daniela Lager  —  Erzählerin
Fabian Künzli  —  Musik

Eine märchenhafte Orchestergeschichte
von Howard Griffiths mit Musik von Fabian Künzli
für Kinder ab 5 Jahren

Das ist ein merkwürdiges Dorf: Eigentlich besteht es aus lauter Familien, die in hübschen Häusern wohnen. Allerdings sind das ziemlich seltsame Bewohner! Es sind Geigen, Flöten, Trompeten, Posaunen – also, wenn man richtig nachzählt, wohnt hier ein ganzes Orchester zusammen. Oben auf dem Hügel wohnt der Maestro, der Dirigent, der das Ganze zusammenhält. Und das klappt auch ganz gut, alle vertragen sich, machen wunderschöne Musik, planen ein großes Konzert…


Alles könnte wunderschön sein, wenn da nicht das eine Haus wäre, das ganz allein im dunklen Wald steht! Da nämlich wohnt eine Hexe. Und die ist böse, richtig fies, sie ist neidisch und bringt gern alles durcheinander, bis alles ganz fürchterlich klingt und alle ganz verzweifelt sind. Bis sich der Dirigent ein Herz fasst – Dirigenten müssen schon mutig sein – und ganz allein in den dunklen Wald zum alten Hexenhaus geht. Und da passiert etwas Merkwürdiges … aber wir verraten noch nicht alles. Kommt lieber zu uns in die Konzerthalle und lernt den Dirigenten, das Orchester und die Hexe höchst persönlich kennen!

Das Erstlingswerk von Howard Griffiths ist eine Musikfabel für Kinder ab 5 Jahren. Ähnlich wie beim Kinderklassiker “Peter und der Wolf” spielen die Instrumente selber die Rollen der Geschichte. Vor und nach dem Konzert dürfen die Kinder in einer Ausstellung die Instrumente selber sehen und auch in die Hände nehmen.

Das Buch mit CD ist im Hug & Co. Musikverlage, Zürich erschienen und im üblichen Handel sowie am Konzerttag in der Tonhalle erhältlich.

Organisation:
Festival Classics in Zusammenarbeit mit Youth & Classic

Preise Tickets:
Kat I: Erwachsene CHF 35.–, Kinder CHF 25.–
Kat II: Erwachsene CHF 25.–, Kinder CHF 15.–
Liste der Vorverkaufsstellen…

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events — 05.11.2012 ★

Fo(u)r Pianos! Konzert des «Gershwin Piano Quartet»

Gershwin Quartet: Four Pianos

Montag, 5. November 2012, um 20 Uhr,
ZKO-Haus, Seefeldstrasse 305, Zürich-Tiefenbrunnen

Das international bekannte Gershwin Piano Quartet, bestehend aus den Pianisten André Desponds, Stefan Wirth, Mischa Cheung, Benjamin Engeli spielen unter dem Titel «Fo(u)r Pianos!» die wichtigen und bekannten Klavierwerke von George Gershwin (z.B. Rhapsody in Blue, An American In Paris, I Got Rhythm).
Das Repertoire des Gershwin Piano Quartet umfasst jedoch auch Ausschnitte aus der Westside Story, ein groovig arrangiertes Stück von Prokofjew, Stefan Wirths Tango-Fuge über ein Thema von Astor Piazzolla und viele weitere Stücke in einer perfekter Mischung aus Jazz und klassischer Moderne.

Kurz zusammengefasst: klassische Musik in jugendlich-unkomplizierter Form!

Ticketverkauf:
ZKO-Billettkasse, Tel. 0848 84 88 44, billettkasse@zko.ch

Preise:
Erwachsene CHF 50.–, Jugendliche CHF 10.–, Schulen gratis.

Organisation des Konzerts:
Youth & Classic und Rotary Club Zürich-Bellerive

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events — 27.05.2012 ★

Workshop «Bach & Beyond» mit Burhan Öçal und Oliver Schnyder

Pfingstsonntag, 27. Mai 2012, 17.30 – 18.30 Uhr
Tonhalle Zürich, Podium / grosser Saal

Vor dem Festival-Classics-Konzert werden Burhan Öçal (Schlagzeug) und Oliver Schnyder (Klavier) in einem stündigen Workshop hautnah über ihre Arbeit zu «Bach & Beyond» berichten.

Der Workshop von Youth & Classic richtet sich an interessierte Musikschülerinnen und Musikschüler sowie Studentinnen und Studenten, aber auch einfach an ein interessiertes Publikum. Nach dem Workshop wird ein kleiner Imbiss offeriert und anschliessen lädt Youth & Classic zum Konzert von Burhan Öçal und Oliver Schnyder (ca. 50 Personen).

Um Anmeldung wird gebeten unter uhlmann@festivalclassics.ch (Platzzahl limitiert).

«Bach & Beyond: Burhan Öçal (Schlagzeug) und Oliver Schnyder (Klavier)

Pfingstsonntag, 27. Mai 2012, 19.30 Uhr
Tonhalle Zürich, grosser Saal

Der weltberühmte türkische Perkussionist Burhan Öçal trifft auf den international ebenso arrivierten Schweizer Pianisten Oliver Schnyder. Gemeinsam interpretieren sie Meisterwerke von Bach – u.a. dessen «Italienisches Konzert» – auf faszinierend neue Art.

Bach hat schon immer Musiker aller Genres zu innovativen Interpretationen inspiriert. Die Kombination von Klavier und einem orientalisch orientierten Schlagzeug ist hingegen ganz neu. Die originalen Klavierkompositionen werden vom türkischen Schlagzeuger, der sich als bekennender «Bach-Fan» versteht, mit gleichzeitig diskreten wie überraschenden Improvisationen ergänzt. Ein Abend, der offene Ohren aller Generationen begeistern wird.

Vorverkaufsstellen: siehe Festival Classics

events — 13.06.2011 ★

Festival Classics Youth Orchestra: Jan Lisiecki

Jan Lisiecki, 2010

Pfingstmontag, 13. Juni 2011, 17.00 Uhr,
Tonhalle Zürich, grosser Saal

Howard Griffiths (Dirigent), Jan Lisiecki (Klavier) und das Festival Classics Youth Orchestra: JugendSinfonieOrchester Winterthur und Crazy Hoppers, unterstützt durch Mitglieder des Festival Classics Education Projects.

Billette im Vorverkauf erhältich bei:
Tonhalle, Jecklin, Musik Hug, Migros City, Jelmoli

Ein Jugendprojekt von Festival Classics in Zusammen­arbeit mit Youth and Classic und dem Verband Zürcher Musik­schulen (VZM) im Rahmen der Pfingstkonzerte 2011.

Weitere Informationen:

Jugend spielt mit Weltklasse

Stellen Sie sich vor: Fast 100 musizierende Jugendliche spielen gemeinsam mit einem inspirierenden Maestro, der auch das Publikum glänzend zu packen vermag. Sie setzen sich mit Leib und Seele, mit ihrem ganzen Können und der Erfahrung der zurückliegenden intensiven Probephase für wahrlich grosse Werke der Klassik ein. Und sie begleiten einen gerade mal 15-jährigen Pianisten, der zu recht als grosse Hoffnung am Pianistenhimmel gilt: den Kanadier Jan Lisiecki. Mit von der Partie ist die Jugend-BigBand Crazy Hoppers für eine Prise Jazz.

Als Konzertbesucherin und Konzertbesucher werden Sie Teil bei einem Projekt das «nachhaltige Kulturvermittlung» nicht als Klischee bedient, sondern als Erlebnis erfahrbar macht. Klassik begeistert!

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events — 02.11.2010 ★

Klassik und Tanz: «ŻAL – Hommage an Frédéric Chopin»

Zal – Hommage an Fréderic Chopin

Di, 02. Nov. 2010, 20 Uhr, im Theater Rigiblick, Zürich

Zum 200. Geburtstag von Frédéric Chopin: Ein Tanzkonzert mit André Desponds (Klavier) und Andrea Herdeg (Tanz)

ŻAL – Hommage an Frédéric Chopin ist ein Tanzkonzert zum Leben und Werk des Künstlers. Das Stück verbindet zeitgenössisches Tanztheater und Klavierkonzert, in das auch projizierte Bildfolgen und Texte als eigene Kunst- und Kommunikationsform eingebracht werden.

Die Produktion porträtiert den Komponisten und Pianisten Frédéric Chopin (1810–1849), dessen geniales Schaffen in der Musik bis heute nachwirkt, weil es einer zutiefst menschlichen, archetypischen Dynamik entspringt: Höchste Auflehnung und tiefste Ergebenheit gegenüber dem eigenen Schicksal. Dieses Lebensgefühl erkannte Chopin im polnischen Wort «żal» und brannte es in sein Herz und seine Musik.

Video-Trailer zu « ŻAL»…

Tickets: Reservation und Verkauf via Theater Rigiblick
Preis: CHF 10.– für Jugendliche unter 30 Jahren,
30.– für Erwachsene

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events — 19.03.2009 ★

Bach, Griptape und Contemporary Dance

Musikalitessen: Klassik und Tanz (Flyer)

Do, 19. März 2009, im Millers Studio, Zürich

Unter dem Titel «Musikalitessen» gastieren die Tänzer Andrea Herdeg und Adrian Schulthess, Vibraphonist Thomas Dobler und Pianist André Desponds am Donnerstag, 19. März 2009, im Miller’s Studio. Mit der rhythmischen Show, einer Collage aus verschiedensten musikalischen Werken und Tanzeinlagen, eröffnet Youth and Classic seinem jungen Publikum eine neue Perspektive auf gar nicht so klassische Musik, verbunden mit zeitgenössischem Tanz.

Tickets: unter 30 Jahren 10 CHF, Erwachsene 30 CHF;
LehrerInnen und SchülerInnen kostenlos.

Anmeldung unter: vorstand@youth-and-classic.ch

Fotos: Andreas Zihler

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events — 15.11.2008 ★

Mozart 4Hands 4U – klassische Musik ganz anders!

«Mozart 4Hands 4U», 15. November 2008

Sa, 15. November 2008, im Stadthaus Winterthur
Salome Scheidegger (21), Klavier
See Siang Wong (29), Klavier

Pianistin Salome Scheidegger, Comedian Fabian Unteregger und Pianist See Siang Wong begegnen sich am Samstag, 15. November 2008 auf der Bühne des Stadthauses Winterthur. Der Verein Youth and Classic und das Musikkollegium Winterthur veranstalten ein klassisches Konzert für Jugendliche und Junggebliebene.

Comedian Unteregger vermittelt zwischen Künstlern, Werken und dem Publikum. Auf dem Programm steht das Konzert für zwei Klaviere von Wolfgang Amadeus Mozart. Im zweiten Teil spielen die Künstler Solo-Klavierwerke nach Ansage.

Tickets: unter 30-Jährige 10 CHF, Erwachsene 25–65 CHF

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events — 15.11.2007 ★

Klassik und Rock: See Siang Wong & Bedlam

Do, 15. November 2007; Miller’s Studio, 8008 Zürich
See Siang Wong, Klavier
Rockband «Bedlam»

Bericht zur Veranstaltung:

Im beinahe voll besetzten Miller’s Studio warten die Gäste gespannt auf den Beginn dieses aussergewöhnlichen Konzertes. Pünktlich um 20.00 Uhr betritt der zierliche See Siang Wong die Bühne. Der sympathische junge Mann erklärt, dass er heute Abend mit dem verstaubten Image der klassischen Musik aufräumen will und dem Publikum zeigen möchte, dass eben diese Musik sehr spannend sein kann. Dabei wirkt er gar nicht wie ein äusserst erfolgreicher Pianist, der auf der ganzen Welt auf Tournee geht und schon diverse CDs aufgenommen hat. Er ist sehr publikumsnah und freut sich, der Jugend die Klassische Musik näher bringen zu können.

Als erstes wird er eine Sonate von Mozart vortragen, erklärt für die (noch) Klassik-Laien jedoch zuerst kurz die Struktur: eine Sonate besteht aus drei Teilstücken (Sätzen) und diese wiederum beinhalten jeweils zwei Themen von Mozart. Wichtig zudem für alle Laien: in den Pausen zwischen den Sätzen darf nicht geklatscht werden! Dann setzt sich See Siang Wong hin, schliesst die Augen, konzentriert sich für einen kurzen Moment und legt los.

Leidenschaftlich gibt er sich der Musik hin, lässt die Finger über die Tasten fliegen, einmal zart, als möchte er das Klavier liebkosen, dann wieder stürmisch und voller Kraft. Die Töne, die er seinem Instrument entlockt, erfüllen den Saal und ziehen das Publikum in ihren Bann. Während der kurzen Verschnaufpause zwischen den Sätzen der Sonate klatscht niemand – es haben scheinbar alle aufgepasst bei See Siang Wongs vorhergehender Erklärung. Dafür ist der Applaus am Schluss des Stücks umso stürmischer.

Als nächstes trägt er etwas von Rudolf Kelterborn, einem der bekanntesten Schweizer Komponisten der Neuzeit, vor. Dieser hat mit der Vielfältigkeit des Klaviers experimentiert und in sein Stück zahlreiche «Special Effects» eingebaut: See Siang Wong greift in das Klavier hinein, zupft an den Saiten des Klaviers, haut dann wieder in die Tasten nur um gleich darauf einen Stift ins Innere des Instrumentes zu werfen. Er entlockt dem Klavier Töne, die mehr an Hintergrundmusik in einem bizarren Krimi erinnern als an melodiöse Klassische Musik.

Zum Schluss trägt See Siang Wong noch ein Stück von Claude Debussy vor und entführt das Publikum auf eine Reise durch den Fernen Osten. Beinahe werden die Mönche, die den Gong schlagen und die Dächer der unzähligen Pagoden sichtbar, die das Lied so schön beschreibt. Jung und Alt sind begeistert, und so gibt der talentierte Pianist noch eine Zugabe (Nocturne von Chopin). Sein Wunsch, dem Publikum die Vielfältigkeit der Klassischen Musik näherzubringen und gleichzeitig die hörbaren Unterschiede zwischen alter und moderner Klassik aufzuzeigen, ist ihm gelungen.

Nach einer kurzen Pause beginnt der zweite Teil des Konzertes, zu dessen Zweck ein Teil der Stühle weggeräumt wurde. Nun hat es Platz zum Tanzen. Und dann betritt auch schon Bedlam die Bühne. Die aus fünf jungen Männern bestehende Rockband ist das pure Gegenteil von See Siang Wong. Mit Schlagzeug, elektrischen Gitarren und Bass bewaffnet heizen sie dem Publikum ordentlich ein. Am Anfang erinnert die Musik kurz an die berühmte Grunge-Band Nirvana, doch dann wird schnell klar, dass die Jungs ihren ganz eigenen Stil haben. Manchmal sanft, dann wieder hart tragen sie ihre Stücke vor und beweisen den Zuhörern, dass sie längst nicht mehr die Vorstadt-Keller-Band sind, mit der alles begonnen hat. Vor allem die Jungen im Saal sind hell begeistert und geniessen die Musik.

Der rundum gelungene Abend endet um ca. 22.30 Uhr und beim verlassen des Saals sind mehrheitlich zufriedene Gesichter zu sehen. Die meisten werden wohl beim nächsten Konzert in einem Jahr auch wieder anwesend sein.

Text: Natalie Lack

events — 29.03.2007 ★

Vortrag zu «Die Unvollendete» von Franz Schubert

Do, 29. März 2007; Zunfthaus zur Meisen, Zürich
anlässlich der Vereinsversammlung

Vortrag von Herrn Prof. U. Fässler:
«Nach Innen geht der geheimnissvolle Weg» (Novalis).
Eine Reise durch die Innenwelt mit dem ersten Satz von Schuberts Sinfonie h-Moll (die Unvollendete).

events — 28.09.2006 ★

Klassik und Rock

Do, 28. September 2006; Miller’s Studio, 8008 Zürich
Silvina Alvarez, Alessandro Eusebio und Lucas Gonzalez vom Conservatorio della Svizzera Italiana
sowie die Band «Aggressive Sound Painters» aus Zürich

Bericht zur Veranstaltung:

Wie begeistert man Jugendliche für klassische Musik, die diese für langweilig halten oder für etwas, das man nur bei der Grossmutter hört? Indem man ihnen die Möglichkeit gibt, diese unbekannte Musik in einem unkonventionellen und offenen Rahmen zu entdecken. Dies ermöglichte heuer schon zum zweiten Mal der Verein Youth & Classic mit einem Crossover-Konzert im Miller Studio.

Und die Jugendlichen kamen zahlreich: wegen dem Rock verkünden die Mutigeren, wegen dem Lehrer flüstern Andere. Dass die Jugendlichen am Anfang zur klassischen Musik herangeführt werden müssen, davon ist der Lehrer der Sek-B in Opfikon überzeugt und machte darum den Besuch des Konzertes für seine Klassen zum gemeinsamen Schulausflug. Neues verunsichert, an Neues muss man sich erst einmal gewöhnen. Die Aufregung ist denn auch spürbar, es raschelt und kichert. «Handy abstellen» raunt die Lehrerin und dann wird gejubelt, als die drei Studierenden des Conservatorio della Svizzera Italiana die Bühne betreten und zu spielen beginnen.

Silvina Alvarez (Bratsche), Alessandro Eusebio (Klarinette) und Lucas Gonzalez (Gitarre) spielen entspannt und feinsinnig Stücke von Gismonti, Mozart, Corelli, Piazzolla und Brahms. Nur schon hier zeigt sich, wie vielfältig, verspielt und lebensfroh klassische Musik sein kann. Und wie wenig sich die Freude an der Musik und am Musizieren an künstliche Genre-Grenzen halten muss. Das ist keine Musik einer in Furchen gelegten Dirigentenstirn, eines sich in Pose werfenden Solisten und einer in Ernsthaftigkeit erstarrten Zuhörerschaft. Hier wird klassische Musik zugänglich, weil die MusikerInnen es sind.

Nach einer kurzen Pause wird es laut mit den «Aggressive Sound Painters» aus Zürich. Und wo vorher zur Ruhe gemahnt wurde, wird nun geschrieen, gehüpft, getobt. Das Konzertprogramm landet als Papierflieger auf der Bühne. Brahms und Mozart gesellen sich zu Nu-Metal. Plötzlich steht ein Junge auf der Bühne, tanzt und singt mit vor den begeisterten Schulkameraden. Distanzen werden überbrückt, Grenzen werden durchlässig. Ein solcher Abend macht es möglich.

Text: Bettina Stehli

events — 04.03.2006 ★

Hommage an Paul Sacher zum 100. Geburtstag

Sa, 04. März 2006; Tonhalle Zürich

Mozart Klavierkonzert C-Dur KV 415
«Hommage à Paul Sacher zum 100. Geburtstag»

Salome Scheidegger, Klavier
Zürcher Kammerorchester

Dirigent: Howard Griffiths

events — 29.09.2005 ★

Crossover-Konzert: Salome Scheidegger & Rockband Elfish

Do, 29. September 2005; Miller’s Studio, 8008 Zürich

Bericht zur Veranstaltung:

Klassik muss nicht todernst sein – ein Konzert der besonderen Art

Klassik und Rock vereint: Salome Scheidegger am Flügel und die Rockband «Elfish»

Die Konventionen der Klassikszene wurden am Donnerstag Abend mit dem Konzert «Klassik und Rock» zukunftsweisend aus den Angeln gehoben. Im Miller´s Studio in der Mühle Tiefenbrunnen begeisterten Salome Scheidegger am Flügel und die Rockband Elfish ein in jeder Weise durchmischtes Publikum. Ermöglicht wurde die musikalische Begegnung durch den Verein Youth & Classic, der mit dem Wunsch gegründet wurde, junge, multikreative, klassisch- und neoklassische Musiker zusammenzubringen und die Offenheit gegenüber den verschiedenen Musikstilen zu fördern.

Die Pianistin, selber 18 Jahre jung, hat den Reichtum klassischer Musik schon früh entdeckt und mit ihrem faszinierenden Spiel verschiedene internationale Wettbewerbe gewonnen. Mit Hingabe und grosser Ausdruckskraft spielt die zierliche Künstlerin an diesem Abend Schubert, Mozart, Gershwin und Chopin, begleitet von aufgeräumten Zwischenrufen, unsicherem Kichern, spontanen Freudenbekundungen.

Ihre konzentrierte Hingabe weckt aufgeregtes Flüstern, virtuose Passagen werden mit begeisterten «Salome»-Rufe aus der Bubenecke quittiert. Es ist ein Publikum, das die ungeschriebenen Regeln der Klassikkonzerte noch nicht kennt und auf erfrischende Weise spontan auf die Darbietung reagiert. Es wird mit offenem Mund gestaunt, gequietscht, gegähnt, am falschen Ort geklatscht und dann lautstark nach dem Initianten des Fehlapplauses gesucht. Für die Musikerin eine besondere Herausforderung, für die Teenager eine neue, eine (noch?) ungewohnte Erfahrung mit erfreulichem Ergebnis.

Schön, sehr schön, hätten sie es gefunden, und überhaupt er höre gerne klassische Musik – zur Entspannung, so der Junge mit Bomberweste, ja und die Salome hat so schöne Haare, seufzt ein Mädchen und aufgeregt umringen sie die nur wenig ältere Pianistin für ein Autogramm. «Sie waren perfekt!», sagt ein junger Zuhörer aufrichtig und reicht Salome die Hand. Mit ihrem mutigen Engagement haben Salome Scheidegger und Youth & Classic vielen Jugendlichen zum ersten Mal das Erlebnis klassischer Musik ermöglicht – fern von ehrfürchtiger Andacht und «Deux-Pièce».

Kein Kontrast, sondern eine faszinierende Fortführung des Abends ist die Rockband Elfish um die Männedorfer Musiker Nora, Caro, Andi, Nick und David, die letztes Jahr das Emergenza Newcomer Festival gewonnen haben. Kein Wunder: Ihre starke und ungekünstelte Musik begeistert auch jenen Teil des Publikums, der wegen den alten Meistern gekommen ist. Irische Flötenklänge, kluge Texte, berührende Stimmen, eine mitreissende Dynamik zwischen den Musikern und einfach richtig guter Rock.

Auch diese jungen Künstler halten wenig von Konventionen: Der Flügel vom klassischen Konzertteil wird von Caro spontan miteinbezogen. Glücklich, wer dabei war. Der Abend endet mit grossem Jubel und dem Gefühl, etwas Besonderes erlebt zu haben: ein mitreissendes Konzert von jungen Künstlern, die für ein offenes und interessiertes Publikum Grenzen überschreiten und Neues wagen.

Text: Bettina Stehli

events — 02.03.2005 ★

Musikalischer Workshop

Mi, 02. März 2005; Zunfthaus zur Meisen, Zürich
anlässlich der 2. Vereinsversammlung von Youth and Classic

Workshop präsentiert von Dr. Roger Cahn in Zusammenarbeit mit MusikerInnen der HMT Zürich und Winterthur

Bericht zur Veranstaltung:

Das Ziel war, Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, Musik «hautnah» zu erleben und zu zeigen, wie ein Stück einstudiert wird.

Gabriele Gruber (Flöte), Moeko Sekimizu (Oboe), Carmen Berger (Klarinette), Szabolcs Kuthi (Fagott) und Simon Scheiwiller (Horn) spielten im Anschluss an den Workshop das Bläserquintett op. 13 von Carl Nielsen. Es folgte ein reger Dialog zwischen Publikum und MusikerInnen.

Der Workshop war für alle Anwesenden ein eindrückliches Erlebnis.

events — 06.09.2004 ★

Orgelkonzert mit Wolfgang Sieber

Do, 19. August 2004, in der Hofkirche Luzern

Bericht zur Veranstaltung:

Youth and Classic hat am 6. September 2004 Mitglieder, Gönner und Jugendliche, darunter die 16jährige Pianistin Salome Scheidegger, nach Luzern eingeladen, wo der Organist Wolfgang Sieber die bekannte Hoforgel und die Gewittermaschine vorgestellt hat.

Als Kirchenmusiker der Stiftskirche St. Leodegar öffnet sich Wolfgang Sieber ein breites musikalisches Wirkungsfeld. Als Stiftsorganist steht ihm eine der grössten sinfonischen Orgeln der Schweiz zur Verfügung. Er hat mit dem ihm eigenen «feu sacré» begeistert, alle Register gezogen, klassische, moderne und volkstümliche Musik präsentiert und mit der Gewittermaschine Stürme, Donner und Ungeheures entfesselt.

Der Aufstieg auf den Estrich der Kirche hat sich gelohnt, konnte man doch im Fernwerk einen Teil der 5945 Pfeifen bewundern. Der Blick von der winzig kleinen bis zur meterhohen Pfeife auf eine ganze Orgellandschaft war eindrücklich.

Höhepunkt für Salome Scheidegger versprach aber ihr erster Versuch auf einer Orgel zu werden. Souverän hat sie die schwierige Aufgabe gemeistert und uns eine Kostprobe ihres Könnens gegeben. Alle Besucher waren von der phantastischen Klangwelt der Hoforgel begeistert.

Weitere Informationen über die Orgel findet man unter www.hoforgel-luzern.ch

events — 14.06.2004 ★

Klavierkonzert mit Mauricio Vallina

Sa, 19. Juni 2004; Tonhalle Zürich

Youth & Classic hat Jugendliche zum Klavierkonzert mit Mauricio Vallina in die Tonhalle Zürich eingeladen. Das Konzert hat hat bei den Jugendlichen grossen Anklang gefunden.

events — 11.01.2004 ★

D’Suechi nach em König – eine musikalische Geschichte

So, 11. Januar 2004; Helferei Grossmünster, Zürich

Eine musikalische Märchenstunde
für Kinder und Erwachsene
mit Annette Tillmann und dem Ensemble Pyramide

Bericht zur Veranstaltung:

Die Familien-Vontobel-Stiftung und der Verein «Youth and Classic» offerierten am 11.01.2004 für Kinder und Erwachsene eine Märchenstunde in der Helferei Grossmünster. Annette Tillmann erzählte das Abenteuer von Jim Knopf und Lukas im Land der hohen Berge, das Ensemble Pyramide begleitete sie musikalisch. Viele Kinder und Erwachsene tauchten für eine Stunde in die Märchenwelt ein und waren von der Geschichte und der Musik hell begeistert.

«Tschu, tschu», der Lokomotive Emma gleich bewegt sich Annette Tillmann durch die Helferei und eröffnet begleitet vom Ensemble Pyramide die Märchenstunde. Glänzende Kinderaugen folgen ihr. Der Saal wird ruhig, die Spannung steigt.

Auf einer kleinen Insel wohnen König Arthur viertel vor Zwölf, der regiert und vor allem telefoniert, Frau Waas, die einen Laden besitzt, Herr Ärmel von Beruf Spaziergänger sowie Lukas der Lokomotivführer mit seiner Lokomotive Emma und Jim Knopf.

Eines Tages wird es dem König langweilig, weil er bereits alle Telefonate erledigt hat, komischerweise aber auch niemand mehr anruft. Er entdeckt einen Korb mit einer Plache, steigt in den Korb, folgt der Anweisung und segelt plötzlich in einem Heissluftballon über dem Meer. Verzweifelt ruft er um Hilfe. Jim Knopf und Lukas sehen den König davonfliegen, steigen in die Emma und eine abenteuerliche Fahrt übers Meer bis in die hohen Berge beginnt. Der König ist inzwischen auf einem Bergspitz gelandet, der Ballon platzt und er sitzt alleine im Korb auf einem Felsvorsprung. Glücklicherweise entdeckt ihn ein Hüttenwart und nimmt ihn mit in seine Alphütte. Dort machen es sich die zwei gemütlich und essen den ganzen Tag nichts anderes als Schokolade. Jim Knopf und Lukas suchen nach dem König, können ihn aber nicht finden. Sie fragen nach ihm und als Jim wieder einmal durchs Fernrohr blickt, sieht er ihn. Beide sind froh, den König entdeckt zu haben und fahren mit Emma zu ihm. Dem König fällt ein Stein vom Herzen, als er seine Retter, Jim Knopf und Lukas, sieht. Er dankt seinen tapferen Untertanen und gemeinsam machen sie sich auf den Heimweg. Zurück auf der Insel Lummerland ruft der König einen neuen Feiertag, den Schoggitag, aus.

Alle Zuschauer sind froh, dass dieses Abenteuer so glimpflich abgelaufen ist. Der Applaus für Annette Tillmann und das Ensemble Pyramide ist gross. Zum Schluss erhalten die Kinder märchenhafte «Schöggeli», gestiftet von der Confiserie Sprüngli, und haben Gelegenheit, die Instrumente des Ensembles bestehend aus Flöte, Oboe, Violine, Viola, Violoncello und Harfe anzusehen, sowie den Musikern Fragen zu stellen.